Seit über 30 Jahren ist Steve McQueen nun schon tot. Doch vergessen wird man ihn wohl nie, vor allem nicht in Hollywood, wo er nach wie vor als der aus „Die Glorreichen Sieben“ oder „Papillon“ bekannt ist. Sein Leben galt der Schauspielerei, seine Rollen faktisch ausnahmslos knallhart. Coole Sprüche, die Daumen in den Hosentaschen, die Ellenbogen weit nach außen gespreizt: Steve McQueen ging in seinen Rollen förmlich auf, man kaufte ihn alles zu einhundert Prozent ab. Wahrscheinlich auch, weil sich seine wahre Persönlichkeit nicht so stark von seinen Rollen unterschied. Die einzige Frage ist lediglich: War Steve McQueen nur perfekt geeignet für seine Rollen oder verinnerlichte er sie im Laufe seiner Karriere so derart?
Jeremy Renner wird dies weniger interessieren, denn er wird bald genug damit zu kämpfen haben, überhaupt die Art McQueens nachstellen zu können. Renner wird dem Hollywoodstar nämlich einen Film, ein Biopic widmen, weswegen er sich bereits in Verhandlungen mit dem Regisseur Ivan Zacharias befindet. Für ihn wäre es ein Langfilmdebüt, also keine einfache Sache. Und damit hätte Jeremy Renner noch mehr zu kompensieren.
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Mai 3rd, 2011
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